Im Kanon der naturwissenschaftlichen Fächer übernimmt die Biologie die Aufgabe, unseren Schülerinnen und Schülern Einblicke in die belebte Natur zu verschaffen. Die Lebensweisen von Tieren und Pflanzen stehen genauso im Fokus wie der Bau und die Funktion des menschlichen Körpers. Neben der Faszination für die lebendige Natur um uns herum sollen auch die Beziehungen der Lebewesen untereinander und zwischen belebter und unbelebter Natur sowie die Konsequenzen menschlichen Eingreifens in die Natur transparent gemacht werden. Indem selbst Experimente konzipiert und durchgeführt werden, steht das praktische Arbeiten regelmäßig im Mittelpunkt des Unterrichts.
In der Kursstufe können besonders Interessierte Schülerinnen und Schüler Biologie als fünfstündiges Profilfach wählen. Die Prinzipien des Lebens werden vertiefend auch auf molekularer Ebene erarbeitet (Genetik, Gentechnik, Cytologie, Stoffwechsel, Neurobiologie, Evolution, Ökologie).
Den Mikrokosmos erforschen
Lebendiges im Klassenzimmer
Selbstständiges Experimentieren
Suchtprävention
Reanimationstraining
Biologie zum Anfassen: Präparation von Organen
Exkursionen an die Universität und in Schülerlabore
Man kann sehr viel lernen und sich dabei selbst um den Erfolg bringen, wenn man
- zur falschen Zeit lernt,
- zu wenig Pausen macht,
- zu wenig auf Abwechslung achtet,
- zu viel auf einmal lernt,
- in der falschen Umgebung lernt
- sich zu häufig mit elektronischen Medien beschäftigt
- zu wenig schläft,
-
…
Damit Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sie auf die beste Weise lernen,
gibt es am HHG im 1. Halbjahr der 5. Klasse im Unterricht integriertes Lerntraining.
Downloads
- Rechtzeitig mit dem Lernen beginnen:
Klassenarbeits-Countdown - Hausaufgaben machen ist nicht alles:
Schon erledigt? (Memo für die Zimmertür) - Realistisch einschätzen lernen, wieviel Zeit für die Schule aufgewendet wird:
Lernzeitprotokoll
Das Fach ist so vielseitig wie die Welt und das Leben selbst!
Ethik ist „die Wissenschaft vom moralischen Handeln“ und will vor allem zum Nachdenken über unser Verhalten anregen, zum kritischen Hinterfragen von Gewohnheiten, Normen und Werten befähigen und das eigene Urteilsvermögen stärken.
Zentrale Fragen der Ethik sind:
- Was soll ich tun?
- Wie soll ich handeln?
- Was ist moralisch richtig und falsch?
Da wir in den unterschiedlichsten Zusammenhängen entscheiden müssen, wie wir handeln sollen, ist das Fach sehr vielfältig und von Natur aus interdisziplinär angelegt. So gehören dazu Themenbereiche wie beispielsweise Ökologie und Ökonomie, Wirtschaftsethik, Medizinethik und die Weltreligionen.
Ethik am HHG
Ethik kann grundsätzlich von allen Schülerinnen und Schülern als Unterrichtsfach gewählt werden. Wer keinen Religionsunterricht besucht, muss Ethik als Pflichtfach belegen.
Der Ethikunterricht startet am HHG in Klasse 5. Im Anfängerunterricht werden moralische Probleme aus der Lebenswelt der Kinder aufgegriffen und ganz konkrete Umsetzungen für ein gutes Zusammenleben diskutiert und gefunden. Rollenspiele ermöglichen Perspektivwechsel und versuchen das gegenseitige Verstehen zu verbessern. Dadurch werden die Sozialkompetenz und der faire Umgang miteinander gefördert.
Ab Klasse 6 werden die Themenfelder komplexer. Wir setzen uns nun mit den Begriffen Gerechtigkeit, Identität, Toleranz und Gewalt, Freiheit und Moral auseinander, stellen uns Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens aber auch Aspekten der eigenen Entwicklung und Selbstfindung. An konkreten Beispielen werden Themen der Natur-, Technik- und Medienethik aufgegriffen. Außerdem befassen wir uns mit der Bedeutung und Rolle von Glauben und Religion.
Ab Klasse 10 wird Ethik philosophischer. Um den eigenen Standpunkt kritisch überprüfen und fundierter argumentieren zu können, befasst sich der Unterricht mit den Grundgedanken von Philosophen wie Hume, Schopenhauer und Hobbes.
In der Kursstufe stehen dann Aristoteles, Utilitarismus und Kant auf dem Programm sowie Verantwortungsethik, Religion und Anthropologie. Hierbei geht es um spannende und hochaktuelle Fragen, wie „Was beeinflusst unser Handeln?“ und „Hat der Mensch einen freien Willen oder ist alles determiniert?“, wie nicht wenige moderne Neurobiologen meinen. Die Auseinandersetzung mit aktuellen ethischen Themen ergänzt den Unterricht.
Orientierungstage
In Klasse 10, mit dem Übertritt in die Oberstufe, bietet Ethik seit 2012 Orientierungstage an. An diesen zweieinhalb Tagen soll den Jugendlichen Gelegenheit gegeben werden, sich in einer vertrauten Gruppe selbst besser kennen zu lernen: Wo liegen meine Stärken und Schwächen? Wie gehe ich mit ihnen um? Was sind meine Wünsche, Ziele und Visionen für mein Leben? Wo sehe ich meinen Platz und meine Rolle in der Gesellschaft?
Da sich die Ethik-Gruppen aus Schülerinnen und Schülern der verschiedensten Herkunftsländer zusammensetzen, liegt ein Schwerpunkt der Orientierungstage auch darin, sich über die kulturelle Identität der Jugendlichen und deren Erfahrungen in Bezug auf Integration auszutauschen.
"Erfahrung und Menschenkenntnis sind die beiden Hauptquellen der Klugheit. Geschichte aber ist die Summe der Erfahrungen und Menschenkunde."
(Johannes Comenius – Theologe und Pädagoge)
Aus der Vergangenheit für die Gegenwart und Zukunft lernen
Ziele des Geschichtsunterrichts
Das Fach Geschichte leistet einen wichtigen Beitrag, die heranwachsende Generation für die Idee eines freiheitlich-demokratischen Staates wie die Bundesrepublik Deutschland zu gewinnen und sie zur Partizipation an der Demokratie zu befähigen. Eigenständiges historisches und politisches Denken und Kritikfähigkeit werden gefördert. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln darüber hinaus ein Geschichtsbewusstsein, also ein Bewusstsein von der Historizität jedes Menschen, jeder Gesellschaft und aller Erkenntnis, auf dessen Basis sie auch ihre eigene Identität verorten können. Sie lernen, wie und auf welch höchst komplexe Weise die Welt so geworden ist, wie sie heute ist, dass die Gegenwart viele verschiedene, wenn auch zum Teil schwer sichtbare historische Wurzeln hat, dass der Verlauf von Geschichte nicht „zwangsläufig“ ist, sondern dass es leider oder glücklicherweise nicht umgesetzte Alternativen gab, dass "gut gemeint" nicht unbedingt "gut gemacht" ist und es deshalb manchmal anders gekommen ist, als es geplant war.
Historische Inhalte werden aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und diskutiert und wir versuchen, die Geschichte und Lehren aus der Geschichte der Gegenwart und der Zukunft dienstbar zu machen. Dazu arbeiten wir heute weniger mit der Geschichtserzählung, die den Geschichtsunterricht früher geprägt hat, sondern verstärkt mit Quellen unterschiedlichster Art, die wir einander gegenüberstellen und kritisch hinterfragen. Wir sehen uns kontroverse Deutungen der Geschichte an und diskutieren selbst mit. Dabei wird immer wieder auch fächerübergreifend gearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler nehmen auch Einblick in wissenschaftliche Vorgehensweisen. Daneben erhalten sie aber nach wie vor ein historisches „Grundgerüst“ an Faktenwissen.
Geschichte am Heinrich-Heine-Gymnasium
Das Fach Geschichte wird ab Klasse 6 zweistündig unterrichtet, in der Kursstufe wählen die Schülerinnen und Schüler zwischen einem zweistündigen Basiskurs und einem fünfstündigen Leistungsfach Geschichte. In der Oberstufe werden auch immer wieder Seminarkurse mit historischem Schwerpunkt angeboten.
Themenschwerpunkte des Unterrichts
Zum regulären Geschichtsunterricht kommen am HHG Fahrten zu historischen Gedenkstätten und anderen Lernorten:
- Klasse 7: Esslingen als mittelalterliche Stadt
- Klasse 9: Exkursion nach Dachau oder zu einer anderen KZ- Gedenkstätte
- In allen Klassenstufen: Exkursionen zu Ausstellungen, Museen,…, die veranschaulichende Inhalte zu den Unterrichtsthemen bieten
Lust auf Lesen?
Lust auf Geschichte zum Anfassen?
Was ist der Kern des Schulfachs Geographie?
Die einzigartige und zugleich vielfältige Schönheit der Erde, ihre naturräumlichen Phänomene und Landschaften wie Vulkane, Wüsten, Hochgebirge oder Regenwälder faszinieren uns ebenso wie der Reichtum der kulturellen Vielfalt auf allen Kontinenten.
Doch weder Naturräume noch Kulturen sind statisch oder allein hinsichtlich ihrer ästhetischen Wirkung zu erfassen. Vielmehr gilt es, den Blick auf die für Räume und Kulturen charakteristischen Prozesse zu richten und die damit einhergehenden, oft problematischen und widersprüchlichen Veränderungen für die Erde als Lebensraum des Menschen zu begreifen. Diese Prozesse können schleichend sein wie der Klimawandel oder die Veränderung gesellschaftlicher Werte, hochdynamisch wie Erdbeben, Vulkanausbrüche oder gesellschaftliche Konflikte. Sie können die Lebensbedingungen in manchen Räumen verbessern, in anderen zugleich verschlechtern.
Kenntnisse über Phänomene und Prozesse, Strukturen und die komplexe gegenseitige Beeinflussung von Natur und Kultur sind elementar für die Zukunftsfähigkeit jeder Gesellschaft. Im Fokus des Geographieunterrichts stehen daher die analytisch forschende sowie zukunfts- und handlungsorientierte sowie wertende Auseinandersetzung mit dem System Erde.
Warum IMP?
Interessieren dich die Antworten auf folgende Fragen:
- Kann ich WhatsApp meine Bilder anvertrauen?
- Kann ich meinem Onlinebanking vertrauen?
- Wie funktionieren Verschlüsselungsverfahren?
- Was sind Prüfziffern?
- Wo sind meine Daten überhaupt gespeichert?
- Was ist eine Cloud?
- Warum haben wir unterschiedliche Wlan-Netze am HHG?
- Warum können wir uns an allen Rechnern mit der gleichen Kennung anmelden?
- Was versteht man unter dem Client-Server-Prinzip?
- Wie findet die Kommunikation in Netzwerken statt?
- …
Dann hilft dir IMP hinter die technischen Kulissen zu schauen.
Allgemeine Informationen
Seit dem Schuljahr 2019/20 dürfen wir dieses wichtige und zukunftsträchtige MINT-Fach offiziell anbieten. Das Besondere am Profilfach IMP ist, dass es aus drei einzeln unterrichteten Fächern aufgebaut ist, welche untereinander durchaus verzahnt sind und eine gemeinsame Zeugnisnote ergeben.
- Im Bereich der Informatik erweitert IMP die Grundlagen aus dem Aufbaukurs Informatik 7 und schließt die Lücke zur Informatik in der Oberstufe. Der Besuch des Profils IMP berechtigt zur Teilnahme des Basis- bzw. Leistungsfaches Informatik in der Kursstufe.
- Im Bereich der Mathematik erlangt man vertiefende Einblicke in Bekanntes und lernt auch neue Gebiete der Mathematik, wie zum Beispiel die Graphentheorie, kennen.
- Im Bereich der Physik werden unter anderem spannende Inhalte aus der Astrophysik und der Halbleiterphysik besprochen.
Einige Inhalte des Curriculums:
| Informatik | Mathematik | Physik |
|---|---|---|
| Daten und ihre Codierung | Mathematische Grundlagen der Kryptologie | Vertiefung Optik Glasfaser |
| Programmierung und Softwareprojekte (Scratch, Java, Apps, …) | Aussagenlogik | Astronomie & Astrophysik Schwerpunkt |
| Aufbau Internet und Datenübertragung | Graphen und Navigation „Haus vom Nikolaus“ |
Halbleiterphysik |
| Datensicherheit | Beweis geometrischer Sätze Dynamische Geometriesoftware |
Vergleich Simulation und Realität |
| Verschlüsselung Codes knacken und Güte bewerten |
Funktionen im Sachzusammenhang | Schülerpraktika in Optik & Elektrizitätslehre |
WebUntis: Stundenplan / Vertretungsplan