Am Montag, dem 21. September 2026 trafen wir uns, die Klasse 6a, mit unseren Klassenlehrkräften Frau Michel und Herrn Hauser am Vorplatz des Esslinger Bahnhofs. Gemeinsam mit der Klasse 6b und deren Klassenlehrkräften Frau Groß und Herrn Fauser fing es los. Um etwa 9:00 Uhr fuhr unser Zug nach Friedrichshafen ein. Wir fuhren zwei Stunden, um dort in einen anderen Zug umzusteigen und wurden dann nach etwa einer Dreiviertelstunde in der Jugendherberge von Überlingen herzlich begrüßt. Nach einer kurzen Einweisung und dem Beziehen der Zimmer machten wir einen Spaziergang nach Überlingen.
Am nächsten Morgen starteten wir schon früh mit einem tollen Ausflug zum Kletterwald in Immenstaad. In den drei Stunden Zeit konnten wir unseren Mut in den sieben Stationen austesten. Als wir unser Vesper gegessen hatten, gingen wir den kurzen Weg zurück zum Bus. An der Haltestelle Meersburg stiegen wir aus, da wir mit dem Schiff nach Überlingen fahren wollten. Die Fahrt dauerte eine Stunde und wir konnten die Aussicht an Deck des Schiffes genießen. Am späten Nachmittag kehrten wir in die Jugendherberge zurück, wo es um 18:00 Uhr Abendessen gab. Danach hatten wir bis 22:00 Uhr freie Zeit bis zur Bettruhe.
Den nächsten Vormittag verbrachten wir mit einer Kanutour auf dem Bodensee. Wir hatten Glück, denn das Wetter war sehr schön und niemand kenterte. Doch trotzdem wurden viele von uns nass, denn Paddel tropften, wenn wir sie mit Kraft aus dem Wasser hoben. Nach etwa der Hälfte der Zeit machten wir eine zwanzigminütige Pause an Land und paddelten anschließend die Strecke zurück. Nachdem wir unsere Kanus an Land geschleppt und unser Vesper gegessen hatten, durften wir entweder in kleinen Gruppen in die Stadt gehen oder in die Jugendherberge zurück. Auch dieser Tag war schön.
Den letzten Tag genossen wir im Affenberg Salem und im Pfahlbauten-Museum in Unteruhldingen. Im Affenwald sahen wir einer moderierten Fütterung zu, durften den Affen beim Spielen zusehen und hatten Spaß, etwas über die Affen und Störche in einem kurzen Film zu lernen. Besonders begeisterten uns die Baby-Äffchen. Auch hier hatten wir nach einem kleinen Schilflabyrinth kurze Zeit auf dem Spielplatz und in dem Souvenirshop. Der Aufenthalt im Pfahlbauten-Museum begann mit einem „Tauchgang“ in einem Raum, in dem man das Gefühl hatte, mitzutauchen. Ein netter Museumsführer zeigte uns die Pfahlbautenhäuser und anschließend, wie man Sachen aus dieser Zeit selber machen konnte und jeder von uns ging entweder mit einem selbstgemachten Messer, einer Art „Handy“, mit dem man damals Kontakt aufnehmen konnte, einem Kamm oder einem Armband zur Eisdiele, wo wir uns ein Eis gönnten. Mit dem Bus ging es zurück und dann genossen wir den letzten Abend mit einer gemeinsamen Party in der Jugendherberge. An der Decke hing eine Discokugel und wir tanzten zur lauten Musik. Doch trotzdem kamen wir irgendwann zum Schlafen.
Der Freitag verlief mit einer zweieinhalbstündigen Zugfahrt ohne Probleme. Am Bahnhof wurden wir von unseren Familien abgeholt und wir alle hatten viel von diesen tollen fünf Tagen zu erzählen.
Von Eva Denich, Frieda Ley, Julia Dieringer, Isabella Soldan und der Klasse 6a
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